- die Anapher
- Übereinstimmung mehrerer Wörter an den Anfängen von zwei Teilsätzen oder Sätzen
- der Chiasmus
- eine Figur, bei der Satzglieder und Teilsätze (Subjekt, Prädikat, Objekt) nach dem Schema SPO-OPS kreuzweise entgegengesetzt in ansonsten parallelen Sätzen angeordnet werden
- die Epipher
- die Übereinstimmung eines oder mehrerer Wörter an den Schlüssen mindestens zweier Sätze
- die Hypotaxe
- Haupt- und Nebensätze werden durch Subjunktionen, Relativpronomen,Relativadverbien oder Interrogativpronomen verknüpft
- der Parallelismus
- zwei aufeinanderfolgende gleiche Satzarten (Haupt-, Neben-, oder Fragesatz) haben die gleiche Abfolge ihrer Satzglieder (Subjekt, Prädikat, Objekt, Adverbiale)
- die Parataxe
- Hauptsätze werden unverbunden oder durch Konjunktionen aneinandergereiht
- die Rhetorische Frage
- eine Frage, die keine Antwort erwartet, sondern eine Brhauptung in den Raum stellt
- die geschlossene Frage
- eine sehr konkrete Frage, die sich in der Regel kurz und eindeutig (oft mit Ja oder Nein) beantworten lässt
- die offene Frage
- eine Frage, die keine Anwortvorgabe liefert und mit eigenen Worten und frei beantwortet werden sollte; oft beginnt sie mit einem Interrogativpronomen
- die Alternativfrage
- eine Form der geschlossenen Frage (eine Entscheidungsfrage), sie gibt die Möglichkeit, zwischen zwei oder mehr Antworten zu wählen
- die suggestive Frage
- eine vermeintlich richtige Antwort wird bereits in der Frage vorgegeben, meist indem eine Wertung in die Frage einfließt
- die Akkumulation
- eine Anhäufung von Wörtern
- die Antiklimax
- eine Steigerung vom Wichtigen zum weniger Wichtigen, vom Großen zum Kleinen
- die Klimax
- die Anordnung einer mindestens dreiteiligen Wortreihe mit steigerung der Aussagekraft
- der Euphemismus
- ein beschönigender Ausdruck
- die Hyperbel
- eine offenkundige Übertreibung
- die Ironie
- eine Umkehrung dessen, was gemeint ist, aber mit einem leichten Lächeln
- die Litotes
- die Antithese (das Oxymoron)
- Verbindung von zwei sich wiedersprechenden Wörtern
- das Paradoxon
- das Paradoxon widerspricht der menschlichen Logik
- der Neologismus
- das Synonym
- die Tautologie
- die Häufung oder Anordnung von Worten mit gleicher Bedeutung. Die Tautologie nutzt nur gleiche Wortarten
- der Pleonasmus
- die Häufung oder Anordnung von Worten mit gleicher Bedeutung. Der Pleonasmus nutzt unterschiedliche Wortarten
- das Trikolon
- eine dreiteilige Aufzählung von Wörtern
- das Zeugma
- eine witzige, eher unpassende Verbindung, die darauf beruht, dass ein Verb, einmal gesetzt, unterschiedliche Verknüpfungen eröffnet
- die Metapher
- ein bildhafter Vergleich ohne “wie”
- die Periphrase
- die Personifikation
- eine Art Vermenschlichung
- das Symbol
- ein Sinnbild mit abstrakter Bedeutung
- der Vergleich
- ein Vergleich von zwei Nominalphrasen mit dem Wort “wie”
- die Alliteration
- Übereinstimmung im Anlaut benachbarter Wörter